Forschung
Vorlesungszeiten

2017/2018 Wintersemester:
01. September 2017-28. Februar 2018

Vorlesungszeit: 18.09.2017-02.02.2018
Vorlesungsfreie Zeit:  03.02.2018 - 04.03.2018
Weihnachtsferien:  23.12.2017-07.01.2018

2018 Sommersemester:
01. März 2018-31. August 2018

Vorlesungszeit: 05.03.2018-06.07.2018
Vorlesungsfreie Zeit: 07.07.2018-16.09.2018

2018/2019 Wintersemester:
01. September 2018-28. Februar 2019

Vorlesungszeit: 17.09.2018-01.02.2019
Vorlesungsfreie Zeit: 02.02.2019-03.03.2019
Weihnachtsferien: 22.12.2018-06.01.2019

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 8 - 22 Uhr im Sommersemester
Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Vorlesungsfreie Zeit: siehe jeweiliger Aushang
Tag der offenen Tür

Nächster Termin: 27.04.2018
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Studienberatung

Studentische Studienberatung
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Termine nach Vereinbarung unter:
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Tel. 04205.3949-33
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Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

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Verwaltung, 1. OG Campus Am Wiestebruch
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Maskenarbeit in der JVA Bremen

Künstlerische Interventionen in der Sozialtherapie der JVA Bremen

Eine explorative Studie

Durchführungsort

Justizvollzugsanstalt Bremen, Sozialtherapeutische Abteilung

Projektleitung

Prof. Dr. Constanze Schulze

Forscherteam

Christian Bohdal (Theaterarbeit mit Masken)
Terez Fothy (Kunsttherapie)
Kerstin Schoch (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Kooperationspartner

Justizvollzugsanstalt Bremen
Sozialtherapeutische Abteilung
Am Fuchsberg 3, 28239 Bremen
www.jva.bremen.de
Ansprechpartner: Michael Brinkmann-Poser (Leitung Sozialtherapeutische Abteilung, JVA Bremen)

Projektbeschreibung

Hintergrund

Die konzeptionell grundsätzlich an den Prinzipien der integrativen Sozialtherapie orientierte Vollzugsform der JVA Bremen, bemühte sich von Beginn an (2015), einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung von hoch rückfallgefährdeten Gewalt- und Sexualstraftätern zu verfolgen. Hierfür werden zum einen gut evaluierte und etablierte Methoden wie kognitiv-behaviorale Gruppenmaßnahmen, Milieutherapie, Arbeitstherapie, Bewegungsangebote, Freizeitgestaltung, spirituelle Angebote und tiefenpsychologisch fundierte einzeltherapeutische Maßnahmen angeboten. Darüber hinaus sind künstlerisch-therapeutische Interventionen fest im Gesamtkonzept der Sozialtherapie integriert.

Forschungsfrage

Inwiefern können künstlerisch-therapeutische Interventionen die Gruppenkohäsion bei Bewohnern der SothA Abteilung und somit deren Identifikation mit der Behandlung fördern?

Methodik

Stichprobe

Die Stichprobe besteht aus rückfallgefährdeten Gewalt- sowie Sexualstraftätern, die als Bewohner der SothA in der JVA Bremen leben.

Interventionen

In das Gesamtkonzept der Sozialtherapie der JVA Bremen sind zwei voneinander unabhängige Interventionen - eine künstlerisch-kunsttherapeutische sowie eine künstlerisch-theaterpädagogische Intervention eingebunden.
Die künstlerisch-therapeutischen Interventionen im Rahmen einer empirischen, explorativen Pilotstudie. Der Fokus liegt auf der Forschungsfrage, ob Künstlerische Interventionen Gruppenkohäsion steigern und dadurch zu einem Behandlungserfolg beitragen können. Die Studie umfasst quantitative und qualitative Verfahren, die in Selbst- und Fremdbericht eruiert werden.

1. Kunsttherapeutische Intervention: Vom klientenorientierten Malen (KOM) bis zum lösungsorientierten Malen (LOM)

Die kunsttherapeutische Intervention soll die Motivation der Bewohner und deren Identifikation mit der sozialtherapeutischen Behandlung fördern. Den Bewohnern werden künstlerische Methoden vermittelt, eigene Themen aus sich heraus zu entwickeln. Ziel ist es den zwangsläufigen Zwangscharakter der Behandlung neu zu definieren und eine intrinsische Motivation zu entwickeln.

2. Theaterpädagogische Intervention: Maskenarbeit (Maskenspiel)

Die theaterpädagogische Maskenarbeit/ Maskenspiel ist in einer späten Phase innerhalb der sozialtherapeutischen Arbeit angesiedelt. Die Auseinandersetzung mit eigenen Identitäten - Täter, Opfer sowie verschiedene Persönlichkeitsanteile - soll spürbar und erlebbar gemacht werden. Ziel ist hierbei die Förderung von Introspektionsfähigkeit, Perspektivübernahme und Empathie.

Instrumente

  • Gruppenfragebogen GQ-D (Bormann, Burlingame & Strauß, 2011)
  • Dokumentationsmanual IiGART (Interaction in Group Art Therapy; Schulze, Kasper & Klees, 2012, 2013)
  • Videoaufzeichnung

Forschungspraktika

Das Projekt sieht eine Mitarbeit von Studierenden in Form von Forschungspraktika und Abschlussarbeiten im Rahmen der o.g. Forschungsfrage vor.

Ziele

Künstlerische Interventionen wurden erfolgreich in das Gesamtkonzept der Sozialtherapie etabliert, wovon die Bewohner spürbar profitieren. Die bisherige Arbeit zeigte, dass sich IiGART (Schulze, Kasper & Klees, 2012, 2013) anwenden lässt, die Vergleichbarkeit mit etablierten Evaluationsinstrumenten jedoch bislang unzureichend ist. Beides bedarf einer wissenschaftlichen Weiterarbeit unter Konkretisierung eines Studiendesigns mit höheren methodischen Standards. Weitere Evaluationsinstrumente sollen entwickelt werden, die es ermöglichen, den Künstlerischen Therapien innewohnende spezifische Prozesse und Wirkweisen präziser zu beschreiben und zu untersuchen.

Literaturangaben

  • Bormann, B., Burlingame, G. M., & Strauß, B. (2011). Der Gruppenfragebogen (GQ-D): Instrument zur Messung von therapeutischen Beziehungen in der Gruppenpsychotherapie. Psychotherapeut, 56, 279-309. DOI:10.1007/s00278-011-0841-4. 
  • Schulze, C., Kasper, J., & Klees, S. (2012). Entwicklung und Validierung eines Modells (IiGART): Spezielle Interaktionsphänomene der Kunsttherapie im Gruppensetting. Präsentation der Studie im Studium Generale, Hochschule für Künste im Sozialen, 29. November 2012, Ottersberg.
  • Schulze, C., Kasper, J., & Klees, S. (2013). Interaction in Group Art Therapy (IiGART): Ein Instrument zur Dokumentation und Evaluation in der Kunsttherapie. Präsentation (68) bei der Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM), 6.-9. März 2013, Heidelberg.
Ansprechpartner/in
Prof. Dr. Constanze Schulze
T 04205 - 394927
E-Mail
  • © Wenke Wollschläger
  • kunst, forschung, praxis, punctum

Nurtured Nature

26.01.- 11.03.2018
Masterabschlusspräsentation Studiengang Kunst und Theater im Sozialen 

Mappenkurs

22.01. - 25.01.2018, Mo. – Do. von 10:00 – 17:00 Uhr
Für angehende Studierende eines künstlerischen Studiums oder auch für Kunstinteressierte ist die Heranführung an thematisches Arbeiten ein wichtiger Baustein zur Erstellung einer Mappe.

punctum pro

29.01.2017, 14:45 - 17:55 Uhr
Ringvorlesung im Wintersemester 2017/18

  • Ein Bilderrahmen hängt an einem Baum; © Mara Atkins
  • Paddelboot auf dem See bei Maracaibo; © Gunnar Wolf

Berühren und Festhalten

Berühren und Festhalten lautete das Thema eines Theaterprojekts, das Prof. Peer de Smit und Rée de Smit zusammen mit Studierenden der HKS im Herbst 2017 am AMEOS Klinikum durchgeführt haben.

Berufsfelder

Wo arbeiten unsere Absolvent_innen?

Theaterpädagog_inen und Kunsttherapeut_innen arbeiten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, der Alten- und Behindertenhilfe, der psychiatrischen Nachsorge und der Rehabilitation, der Heilpädagogik und der Suchtkrankenhilfe, im Strafvollzug und in Wirtschaftsunternehmen. Aber auch im Theater, in sozio-kulturellen Stadtteilprojekten, Schulen und Bildungsstätten. Vielfach wird das Arbeitsleben von Projekten im In- und Ausland geprägt sein. Oder Sie entscheiden sich für die eigene Praxis oder wirken als Freie Bildende Künstler_innen.

 

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