Forschung
Vorlesungszeiten

2016/2017 Wintersemester:
01. September 2016-28. Februar 201
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Vorlesungszeit: 19.09.2016-10.02.2017
Vorlesungsfreie Zeit: 11.02.2017-05.03.2017
Weihnachtsferien: 17.12.2016-08.01.2017
 
2017 Sommersemester:
01.März 2017-31.August 2017

Vorlesungszeit:  06.03.2017-07.07.2017
Vorlesungsfreie Zeit:  08.07.2017-17.09.2017

2017/2018 Wintersemester:
01. September 2017-28. Februar 2018

Vorlesungszeit: 18.09.2017-02.02.2018
Vorlesungsfreie Zeit:  03.02.2018 - 04.03.2018
Weihnachtsferien:  23.12.2017-07.01.2018

2018 Sommersemester:
01. März 2018-31. August 2018

Vorlesungszeit: 05.03.2018-06.07.2018
Vorlesungsfreie Zeit: 07.07.2018-16.09.2018

2018/2019 Wintersemester:
01. September 2018-28. Februar 2019

Vorlesungszeit: 17.09.2018-01.02.2019
Vorlesungsfreie Zeit: 02.02.2019-03.03.2019
Weihnachtsferien: 22.12.2018-06.01.2019

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 8 - 22 Uhr im Sommersemester
Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Vorlesungsfreie Zeit: siehe jeweiliger Aushang
Tag der offenen Tür

Nächste Termine:
03.11.2017

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Studienberatung

Studentische Studienberatung

Smaida Brestrich
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Gestische Forschung und Resonanzphänomene als künstlerische Intervention im Krankenhaus als Institution

Kooperationsprojekt der HKS Ottersberg mit dem AMEOS Klinikum Dr. Heines, Bremen
Projektleitung: Prof. Peer de Smit, Rée de Smit

Ziele und Forschungsphasen

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Modellierung eines körperorientierten Konzepts zur Untersuchung der Wissensgenerierung durch gestische Handlungen, in denen der Körper als Wahrnehmungs- und Darstellungsinstrument zugleich begriffen wird. Bewegungswissen erhält durch die Geste eine Form, welche als Präsentations- und Vermittlungsmedium von körperbasiertem Wissen dient.

Gestische Forschung zielt darauf, in der Erkundung und performativen Gestaltung von Gesten neue Zugänge zu bekannten Orten und ihren Akteuren zu ermöglichen.
Im AMEOS Klinikum Dr. Heines, Bremen werden zunächst sowohl die Atmosphäre bildenden Gesten des Orts, seiner Gebäude und Räume in den Blick genommen als auch die Gesten, die in den alltäglichen Bewegungsweisen seiner Akteure und in den Abläufen des Klinikalltags zu Tage treten. Von hieraus und im Anschluss an die kreativen Ressourcen der Beteiligten werden künstlerische Interventionen in der Form von Aufführungen und Workshops entwickelt, für die gestische Resonanzen, bzw. Echos leitend sind.

 

  

 

Gestische Forschung und Resonanzphänomene werden daher maßgeblich in der Eröffnung von Aktionsräumen umgesetzt, die künstlerische Formen der Begegnung und Kommunikation ermöglichen und fördern. Solche Aktions- und Echoräume werden zugleich als Forschungsräume verstanden, welche die Beteiligten aktiv in das Forschungsprojekt einbeziehen. Der Fokus des forschenden Interesses richtet sich dabei vor allen Dingen auf die gestischen und körperbasierten Implikationen der Kommunikation.
Die künstlerischen Konzepte Gestische Forschung und EchoRaum sind, nicht zuletzt durch ihren partizipatorischen Grundzug, eng aufeinander bezogen. Aufbauend auf den Praxiserfahrungen der ästhetischen Feldforschung und den Workshops der ersten Forschungsphase zielen sie in der zweiten auf die konkrete künstlerisch-dialogische Intervention mit gestischen Mitteln. Diese werden aus Sicht der Bewegungsforschung im Kontext eines leibbasierten Wissens untersucht und beschrieben.

Mit den Konzepten EchoRaum und Gestische Forschung geht perspektivisch die Generierung eines didaktischen Konzeptes einher, welches der Vermittlung künstlerischer Echophänomene in sozialen Praxisfeldern dient. Der Einsatz der Konzepte im Setting Krankenhaus als Institution in der dritten Projektphase baut auf den Erfahrungen und Erträgen der ersten und zweiten Forschungsphase auf und mündet in ein künstlerisches Interventions- und Forschungsprojekt mit einer Patient_innengruppe ein, das in Form einer weiteren EchoPerformance ausgewertet und präsentiert wird.
Als Reflexionsrahmen für die Vorbereitung dienen aus Sicht der kunstbasierten Forschung Überlegungen, welche das Gestische zwischen leiblicher Fundierung und vermittelnder Funktion ansiedeln.1

Schwellenphänomene

In der gegenwärtigen ersten Forschungsphase, die den Charakter einer ästhetischen Feldforschung hat, werden materielle wie immaterielle Schwellenphänomene in den Blick genommen. Es wird untersucht, in welcher Weise sie das Leben, die Verhaltensweisen und die Abläufe im AMEOS Klinikum Dr. Heines strukturieren und beeinflussen.

Das forschende Interesse richtet sich dabei sowohl auf die immanenten architektonischen Gesten von Schwellen im Sinne eines Übergangs zwischen unterschiedlichen Räumen und Sphären2 und auf die Gesten derer, die die Schwellen überschreiten, als auch auf intrinsische Schwellen des Verhaltens (etwa Hemmschwellen), die sich gestisch manifestieren und das kommunikative Geschehen mitbestimmen.

 

  

 

Darüber hinaus zielen die Forschungsfragen insbesondere auch auf das leibliche Forschungsinstrument der Geste selbst, die in der gestischen Forschung der letzten Jahre wiederholt als ein Schwellenphänomen beschrieben worden ist (vgl. u.a. Kolesch, Doris 2010 oder Fischer, Miriam 2014)3, ein Befund, der die Vermutung nahelegt, dass sie zur künstlerischen Erforschung dessen, was ihr ähnlich ist, besonders geeignet ist.

Die Ergebnisse dieses Projektabschnittes werden u.a. in der Form künstlerischer Echos präsentiert und fließen im weiteren Verlauf der ersten Projektphase in die Pilotierung von Workshops für eine Gruppe von Mitarbeiter_innen des Klinikums ein, die im Jahre 2017 durchgeführt werden.

Das Projekt ist ausgesprochen partizipatorisch angelegt. Die Akteure des Feldes gelten als Experten und arbeiten mit den forschenden Künstler_innen und Wissenschaftler_innen in einem gemeinsamen Forschungsprozess zusammen. In ihm werden der künstlerisch formulierte Dialog und die Interaktion zwischen den Beteiligten als wesentliche Methoden eines formbildenden Prozesses verstanden, welcher wie die zugehörigen Präsentationen genuiner Teil der künstlerischen Forschung ist.

 

Peer de Smit

 

___________________

1) Fischer, Miriam (2014): Tanz als rein(st)e Geste. Überlegungen zum Konzept des Gestischen im Ausgang von Merleau-Ponty und Giorgio Agamben. In Richtermeyer, Ulrich (2014): Bild und Geste: Figurationen des Denkens in Philosophie und Kunst. Bielefeld transcript

2) vgl. hierzu Boettger, Till (2014): Schwellenräume. Übergänge in der Architektur, Basel, Birkhäuser; Jäkel, Angelika (2012): Gestik des Raumes. Zur leiblichen Kommunikation zwischen Benutzer und Raum in der Architektur, Tübingen, Berlin, Wasmuth Vlg.

3) Kolesch, Doris: Die Geste der Berührung, in: Wulf, Chr.; Fischer-Lichte, E. (Hrsg.) (2010): Gesten. München; Fischer, Miriam: Tanz als rein(st)e Geste, in: Richtmeyer, U. u.a. (Hrsg.) (2014): Bild u. Geste. Figurationen des Denkens in Philosophie u. Kunst. Bielefeld

  • © Wenke Wollschläger
  • Tag der offenen Tür Mai 2015

Mappenkurs

23.10. – 26.10.2017, Mo. – Do.. von 10:00 – 17:00 Uhr
Für angehende Studierende eines künstlerischen Studiums oder auch für Kunstinteressierte ist die Heranführung an thematisches Arbeiten ein wichtiger Baustein zur Erstellung einer Mappe.

Kunst_Sommer_017

24. bis 30. Juli 2017
Rückblick auf den Kunst_Sommer_017, der Ende Juli auf dem Campus der Hochschule stattfand. 

Tag der offenen Tür

Freitag, 03.11.2017 9.30 Uhr
Neben studentisch geführten Rundgängen durch Kunstateliers und Theaterstudios geben Mappenberatungen und Präsentationen einen Einblick in das Studienangebot der HKS Ottersberg.

  • Reizend^9
  • Kunst im Kreisel - Camp Inn - Susanne Hermes & Ariane Holz

Inklusion inklusive

Künstlerische Inklusion – Was ist das eigentlich? Viele Künstler haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter?
Ein Projekt von Prof. Michael Dörner und Studierenden
der HKS Ottersberg...

Reizend hoch 9

Studierende stellten vom 7.11 bis zum 2.12.2016 in der Kreissparkasse Verden aus

Kunst im Kreisel

Ein Wettbewerb um ein Kunstwerk auf dem Kreisverkehr an der Großen Straße in Ottersberg.

Berufsfelder

Wo arbeiten unsere Absolvent_innen?

Theaterpädagog_inen und Kunsttherapeut_innen arbeiten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, der Alten- und Behindertenhilfe, der psychiatrischen Nachsorge und der Rehabilitation, der Heilpädagogik und der Suchtkrankenhilfe, im Strafvollzug und in Wirtschaftsunternehmen. Aber auch im Theater, in sozio-kulturellen Stadtteilprojekten, Schulen und Bildungsstätten. Vielfach wird das Arbeitsleben von Projekten im In- und Ausland geprägt sein. Oder Sie entscheiden sich für die eigene Praxis oder wirken als Freie Bildende Künstler_innen.
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