Aktuell
Vorlesungszeiten

2017/2018 Wintersemester:
01. September 2017-28. Februar 2018

Vorlesungszeit: 18.09.2017-02.02.2018
Vorlesungsfreie Zeit:  03.02.2018 - 04.03.2018
Weihnachtsferien:  23.12.2017-07.01.2018

2018 Sommersemester:
01. März 2018-31. August 2018

Vorlesungszeit: 05.03.2018-06.07.2018
Vorlesungsfreie Zeit: 07.07.2018-16.09.2018

2018/2019 Wintersemester:
01. September 2018-28. Februar 2019

Vorlesungszeit: 17.09.2018-01.02.2019
Vorlesungsfreie Zeit: 02.02.2019-03.03.2019
Weihnachtsferien: 22.12.2018-06.01.2019

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. 8 - 22 Uhr im Sommersemester
Mo. - Fr. 8 - 21 Uhr im Wintersemester
Sa. 10 - 18 Uhr
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Vorlesungsfreie Zeit: siehe jeweiliger Aushang
Tag der offenen Tür

Nächster Termin: 27.04.2018
weitere Infomationen

Verabreden Sie mit uns auch einen Termin für eine individuelle Mappenberatung.

Studienberatung

Studentische Studienberatung
Smaida Brestrich + Sinja Gerwin
mittwochs: 14.00 - 15.30 Uhr

Beratung für ausländische Studierende
Christina Wang 
dienstags 14.30 - 16.00 Uhr

Allgemeine Studienberatung/Bewerbungsverfahren
Ariane Weidemann
Termine nach Vereinbarung unter:
ariane.weidemann@hks-ottersberg.de
Tel. 04205.3949-33
Ort: Verwaltung, 1. OG Campus Am Wiestebruch

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Praktikumsinformationszentrum (PIZ)

Anna Nau
montags, 14.30 - 16.00 Uhr
Verwaltung, 1. OG Campus Am Wiestebruch
PIZ-Büro

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Ängste und Kindheit und das Erwachsene

Robert Ansorge stellt im Kunstbus Stade aus

Robert Ansorge studiert Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik im 5. Semester an der HKS, Ottersberg, derzeit bei Prof.in Cony Theis.

"Ich entschied mich für den Studiengang, weil ich mit Menschen auf Augenhöhe arbeiten will und um mit ihnen Kunst zu machen. Kunst hat die Fähigkeit, scheinbar komplexe innerliche Probleme einfach werden zu lassen und kann neue heilende Ressourcen offenlegen. Diese Potentiale erscheinen mir äußerst reizvoll.

In diesem Semester geht es jedoch ausschließlich um die Kunst, auch wenn psychologische Kerngedanken eine wesentliche Rolle spielen. In meinen Arbeiten geht es um das Thema Ängste und um Kindheit und das Erwachsene.
Ich begann mit dem Versuch, zu zeichnen wie ein Kind. Dabei rückte bei mir eine Frage immer mehr in den Fokus: Was bleibt beständig und was verändert sich? Ein wesentlicher Aspekt war die Angst. Ängste entwickeln, reifen oder verstärken sich oder sie werden zur Antithese beim heranwachsenden Individuum.
So begann ich mit dem provisorischen Bau eines Briefkastens aus einer alten Kiste. Dann fertigte ich unzählige Pappkärtchen an, lief durch die Hochschule und ließ meine Kommilitoninnen und Kommilitonen diese Pappkärtchen ausfüllen. Jeder sollte kenntlich aufschreiben, wovor er als Kind Angst hatte und welche seine aktuelle, erwachsene Angst ist. Das Ergebnis waren etwa 120 Kärtchen, die ich wie einen kleinen Schatz hütete. Diese Kärtchen waren etwas ganz Besonderes. Sie waren für mich ungemein ausschluss- und erkenntnisreich, und das Kostbarste: Ehrlich und von einer beeindruckender Authentizität.

Nun kam für mich der wirklich schwere Teil: Die Umsetzung. Die beiden wichtigsten Formalien waren das kindliche Zeichnen und der Kontrast schwarz (Acrylfarbe+Wasser) und weiß (Stifte mit sehr weicher Mine, Kreide und Edding). Das kindliche Zeichnen und Malen sollte ausdrücken, dass Ängste oft eine kindliche Seite von Hilflosigkeit, Irrationalität aber auch vom hohen kreativen Potential haben. Der schwarz/weiß-Kontrast entstand aus den Überlegungen von Polarität, Schlichtheit und einer großen narrativen Kraft. Das Arbeiten kostete mich viel Energie, da ich mich in jene Ängste versuchte einzufühlen, um die Stimmung würdevoll rüber zu bringen.
Doch die Mühe war dies alles wert, zumindest für mich: Ein zentraler Punkt aller Ängste, ob Kindheit oder Erwachsensein, ist für mich Einsamkeit in unglaublich vielen Variationen. Bestimmt wirken viele Bilder im ersten Moment düster und verzweifelt, jedoch erhoffe ich mir einen zweiten und beruhigenden Blick: Der, das wir begreifen, dass wir nicht allein sind und mehr miteinander teilen, als es oft den Anschein hat. Jeder hat Ängste, die Frage ist jedoch, wie gut wir gelernt haben, diese zu verstecken.

Das ist ein Versuch des Offenlegens und Berührens, mein Kerngedanke, meine künstlerischen Arbeit."
Robert Ansorge
Ansprechpartner/in
Prof.in Cony Theis
T
E-Mail
  • © Wenke Wollschläger
  • Tag der offenen Tür Mai 2015
  • kunst, forschung, praxis, punctum

Mappenkurs

27.11. – 30.11.2017, Mo. – Do. von 10:00 – 17:00 Uhr
Für angehende Studierende eines künstlerischen Studiums oder auch für Kunstinteressierte ist die Heranführung an thematisches Arbeiten ein wichtiger Baustein zur Erstellung einer Mappe.

Tag der offenen Tür

Freitag, 27.04.2018, 9.30 Uhr
Neben studentisch geführten Rundgängen durch Kunstateliers und Theaterstudios geben Mappenberatungen und Präsentationen einen Einblick in das Studienangebot der HKS Ottersberg.

punctum

05.12.2017, 18:05 - 19:35 Uhr
Ringvorlesung im Wintersemester 2017/18

  • Viele Hände zu einem Kreis geformt; © Gunnar Wolf
  • @ HKS Ottersberg
  • © Smaida Brestrich

KIIL - Künstlerische Interventionen in Lebenswelten

Sieben Studierende der HKS Ottersberg fliegen im November 2017 nach Venezuela! Nach 2010 und 2013 findet der Austausch mit der Universidad de Zulia nun schon zum dritten Mal statt. 

P1 - Homebase

„Homebase“ war das Thema des interdisziplinären Projekts P1, in dem 60 Studierende aus dem ersten und zweiten Semester innerhalb von zwei Wochen künstlerische Arbeiten fertigten. 

Meditationsprojekt

Vom 14. Juni bis zum 20. Juni hat Lama Sangyas, ein buddhistischer Mönch aus Tibet, unsere Hochschule besucht und einen Meditationskurs gegeben. Ein Folgeprojekt ist in Planung.
 

Berufsfelder

Wo arbeiten unsere Absolvent_innen?

Theaterpädagog_inen und Kunsttherapeut_innen arbeiten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, der Alten- und Behindertenhilfe, der psychiatrischen Nachsorge und der Rehabilitation, der Heilpädagogik und der Suchtkrankenhilfe, im Strafvollzug und in Wirtschaftsunternehmen. Aber auch im Theater, in sozio-kulturellen Stadtteilprojekten, Schulen und Bildungsstätten. Vielfach wird das Arbeitsleben von Projekten im In- und Ausland geprägt sein. Oder Sie entscheiden sich für die eigene Praxis oder wirken als Freie Bildende Künstler_innen.

 

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